Unser Ordinationsteam ist von Montag, 23.7.18 bis Sonntag, 19.8.18 auf Urlaub



Kinderhypnose 2

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Spezielle Situationen

Es gibt immer wieder Situationen während der Behandlung, bei denen das Kind etwas spürt. Wir umschreiben dieses Spüren ganz bewusst mit "Kitzeln" oder "Zwicken" und nicht mit Schmerz. Bitte übernehmen Sie unsere Bezeichnungen, um Ihr Kind nicht nach der Behandlung, wenn es sich bereits wieder gut fühlt, etwa mit der Frage - "Hat es weh getan?" - an ein ungutes Gefühl zu erinnern. Entscheidend für eine gute Erfahrung beim Zahnarzt ist nicht die Behandlung, sondern das Gefühl und die Erinnerung mit der das Kind den Stuhl und unsere Ordination verlässt.

Wir verwenden nach der eigentlichen Zahnbehandlung einige Zeit dazu, um das Kind in einen noch positiveren und noch besseren Zustand zu bringen. Wir fragen Ihr Kind, wie es sich jetzt fühlt (und nicht wie die Zahnbehandlung war), damit helfen wir Ihrem Kind positive Erfahrungen beim Zahnarzt zu sammeln. Verstärken Sie diesen Eindruck, indem Sie Ihr Kind loben, wie toll es alles gemacht hat.

Warum wir manchmal sehr sehr laut mit Kindern reden?

Wenn Kinder während der Behandlung, aus welchen Gründen auch immer, panisch reagieren und schreien, hören sie uns nur, wenn wir in derselben Lautstärke wie das Kind kommunizieren. Unser Anweisungen sind dann immer „Mach den Mund zu und beruhig dich“. Wichtig ist, solange mit dem Kind am Stuhl zu reden, bis es sich beruhigt hat. Wir wissen, dass diese Phase für die Eltern sehr belastend ist. Dennoch ist es wichtig, dass das Kind ruhig vom Stuhl steigt.

Schreitrance

90 % der Behandlungen verlaufen in angenehmer und ruhiger Atmosphäre.

In Ausnahmefällen (Behandlung akuter Schmerzen, eitrige Entzündungen) kommt es jedoch vor, dass ein Kind laut wird, d.h. zu schreien beginnt. Für die Eltern stellt dies eine sehr unangenehme Situation dar. Aus diesem Grund möchte ich auf die sogenannte "Schreitrance" etwas näher eingehen, um Ihnen zu helfen, auch mit dieser Situation umgehen zu können.

Wir benutzen das Schreien des Kindes, um es in eine noch tiefere Trance zu führen. Während dieser Trance ist für unser Team entscheidend, dass das Kind den Zahn ruhig hält, und sich behandeln lässt. Das ist für uns das wesentliche Kriterium, um die Behandlung fortzusetzen. Beim Kind geschieht beim Schreien folgendes:

Durch das Schreien werden alle Sinneskanäle zum Gehirn überlastet, auch alle Schmerzbahnen werden blockiert! (Haben sie sich schon einmal mit dem Hammer auf den Finger geschlagen und dann losgebrüllt?) Daher spürt das Kind sehr wenig. Das Kind hyperventiliert auch (vermehrtes Ein- und Ausatmen) und dadurch kommt es zu einer Änderung des pH-Wertes des Blutes. Dies trägt ebenfalls zur Schmerzkontrolle bei.

Halten Sie sich während dieser Ausnahmesituation bitte immer vor Augen, dass ihr Kind nicht aus Schmerz laut ist, sondern um uns zu signalisieren, dass es Angst hat und um sich selber tiefer in Trance zu versetzen.

Nach Beendigung der Behandlung in Schreitrance führen wir das Kind gezielt wieder in einen positiven und angenehmen Zustand. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Bitte geben Sie uns diese Zeit, um Ihrem Kind ein positives Gefühl zu vermitteln. Ein Eingreifen in diese Behandlung Ihrerseits, kann zu einem Misserfolg derselben führen. Im Regelfall gelingt es uns immer, das Kind mit einem angenehmen Gefühl und einer positiven Erinnerung an die Behandlung zu entlassen.


Anschrift

Ordination
Prof.(IMU) Dr.
Werner Ossmann
Liechtensteinstr. 60/8
A-1090 Wien

Tel: 01 / 310 92 92
Fax: 01 / 310 92 92/DW 4
ordi@ossmann.at
www.ossmann.at

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